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Mandat auf Lebenszeit – Unter Vorbehalt

Rechtsanwältin Anna Berger wollte eigentlich nur ihren Job machen. Dann trifft sie auf eine Gruppe Senioren, die Gesetze nicht unbedingt brechen – sondern bevorzugt sehr kreativ auslegen. Zwischen Rollatoren, alten Rechnungen und neuen Feinden gerät Anna immer tiefer in ein System, das erstaunlich professionell organisiert ist. Und plötzlich hat sie ein Mandat, das in keinem Lehrbuch vorgesehen war.

Mandat auf Lebenszeit – Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht

Anna hat inzwischen verstanden, dass Ruhestand keineswegs Stillstand bedeutet. Schon gar nicht bei ihren Mandanten. Als eine neue Angelegenheit nach einer ebenso diskreten wie fragwürdigen Lösung verlangt, läuft die Maschinerie des Seniorenclans wieder an. Jeder hat eine Spezialität, niemand stellt unnötige Fragen – und selbstverständlich geschieht alles ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

Mandat auf Lebenszeit – Ohne Gewähr

Ein Plan ist nur so gut wie die Menschen, die sich daran halten. Damit beginnt das Problem. Als aus einer scheinbar überschaubaren Angelegenheit ein Geflecht aus Geheimnissen, falschen Spuren und sehr persönlichen Interessen wird, muss Anna herausfinden, wem sie noch trauen kann. Ihre Mandanten helfen natürlich. Ob das die Lage verbessert, ist allerdings ohne Gewähr.

Mandat auf Lebenszeit – Nach bestem Wissen und Gewissen

Inzwischen weiß Anna: Wenn ihre Mandanten behaupten, etwas „nach bestem Wissen und Gewissen“ erledigt zu haben, sollte sie dringend nachfragen. Diesmal geraten Loyalitäten ins Wanken, alte Rechnungen werden präsentiert und selbst der Seniorenclan stößt an Grenzen. Für Anna wird aus der Frage nach Recht und Unrecht endgültig eine Frage danach, wie viel Gewissen man sich leisten kann, wenn das Leben seine eigenen Regeln schreibt.