Ariane Baum-Januar

Geschichten mit Nebenwirkungen

Manche Geschichten beginnen mit einer Leiche. Andere mit einem Mandat. Und manche mit Menschen, die man besser nicht unterschätzen sollte.

Ariane Baum Januar schreibt Krimikomödien über ziemlich gewöhnliche Menschen in ziemlich ungewöhnlichen Situationen – mit schwarzem Humor, scharfen Dialogen und einer gewissen Vorliebe für jene Momente, in denen ein guter Plan vollständig aus dem Ruder läuft.

Zwischen den Zeilen

Es gibt Menschen, die halten sich an Regeln. Es gibt Menschen, die Regeln brechen. Und dann gibt es jene, die sie zunächst sehr sorgfältig lesen.

Mich interessieren Geschichten über Menschen, die man leicht übersieht. Die zu alt, zu unscheinbar, zu höflich oder schlicht zu gewöhnlich wirken, um gefährlich zu sein. Bis jemand den Fehler macht, sie zu unterschätzen.

Dabei darf es gern kriminell werden – aber bitte mit Humor. Ich mag Figuren mit Macken, Dialoge mit Widerhaken und Situationen, in denen aus einer vollkommen vernünftigen Entscheidung binnen weniger Seiten eine ausgesprochen schlechte Idee wird.

Meine Geschichten bewegen sich deshalb irgendwo zwischen Krimi, Komödie und kontrolliertem Kontrollverlust. Nicht jeder Mensch ist das, was er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und nicht jedes Problem lässt sich auf die dafür vorgesehene Weise lösen.

Manchmal braucht es eben ein Mandat auf Lebenszeit.
Unter Vorbehalt, versteht sich.